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Darßer Naturfilmfestival
Darßer Naturfilmfestival
Darßer Naturfilmfestival
Mittwoch - 03.10.2018 14:00 Uhr
Wo:
Prerow
an verschiedenen Veranstaltungsorten

Donnerstag, 04. Oktober 2018
14 Uhr |  Kulturkaten "Kiek In" Prerow

Eröffnung | NDR Spezial

Film1: Naturnah - Der alte Förster und das wilde Borstenvieh

Nie gezeigte Bilder erzählen die Geschichte von Hans Jalaß, einem alten Förster und seiner Liebe zu den Tieren. Fast 20 Jahre besucht er »seine« Wildschweine im Wald, spricht mit den Sauen, streichelt sie sogar. Unzählige Stunden verbringt er in der Natur, dabei gelingen seltene Tieraufnahmen. In seinem ehemaligen Revier in der Lübtheener Heide, lebt ein Wolfsrudel. Bei einem Treffen mit der Wolfsforscherin Gudrun Pflüger zeigt er seine Filme: ein Wolf, der bellt! Die Forscherin beruhigt, ein normales Verhalten vom Wolf. »Am Schönsten ist es, wenn ich den Tieren ganz nah bin«, schwärmt Hans Jalaß und lächelt dabei wie ein richtiger Waldschrat.

Film 2: Elefanten hautnah - Giganten mit Gefühl

Afrikas Elefanten sind einfühlsam, hilfsbereit und sanftmütig. Ihre Fähigkeiten sind erstaunlich: Wie schaffen sie es, zielsicher Wasserstellen zu finden? Wie kommunizieren die Tiere miteinander? Und warum tauchen sie, zu Hunderten zeitgleich an bestimmten Orten auf? “Elefanten hautnah“ zeichnet ein komplexes Bild der ‘Ikone Afrikas‘ und gibt intime Einblicke in das Leben der größten Landsäugetiere der Erde.


16 Uhr |  Kulturkaten "Kiek In"

Terra X - Unsere Wälder (Teil 1)

Teil 1: Die Sprache der Bäume

"Terra X - Unsere Wälder" erzählt die Geschichte ihres Überlebenskampfes und nimmt Zuschauer mit in eine Welt, die sie zwar lieben, aber nicht wirklich verstehen. Mit gyrostabilisierten Helikopter-, Drohnen- und Seilkameras schwebt die Reihe durch den deutschen Wald. Mit den Tieren des Waldes klettert sie von ihren Höhlen im Untergrund bis in die Kronenwipfel. Animationen lassen Zuschauer ins Innere der Bäume schauen oder auf ihre bewegte Geschichte. Und eine Fülle von Zeitraffern geben ein Gefühl dafür, dass alles, was spektakulär ist, im Wald seine Zeit braucht.


17.30 Uhr |  Kinoschiff Born

Die Lauenburgischen Seen

Zwischen Lübeck und Lauenburg an der Elbe liegen die Lauenburgischen Seen. Altes Kulturland, ursprüngliche Wälder und eine Vielzahl von Schutzgebieten sind sichere Heimat für alte und neue Bewohner. In dem zweittiefsten See Deutschlands, dem Schaalsee, wird die Große Maräne wieder angesiedelt. Der Seeadler hat sich dank vieler engagierter Menschen wieder etabliert, der Fischadler brütete 2014 hier erstmals nach 130 Jahren wieder in Schleswig-Holstein. Mehrere Öko-Höfe wirtschaften nachhaltig für eine große Artenvielfalt, die man überall sieht. Kraniche, Eisvogel, Orchideen, Haselmaus und Uhu - die Lauenburgischen Seen sind eine Oase für seltene geschützte Tier- und Pflanzenarten. 


18 Uhr |  Kulturkaten "Kiek In" Prerow

Der Lachszähler von Kanada

Der Regenwald des großen Bären ist ein Ökosystem aus Ozean und Wald, verbunden durch Lachse auf ihrem Weg vom Meer zu ihren Laichplätzen. Stan Hutchings überwacht diese Wanderungen seit 40 Jahren. Obwohl Stans Erhebungen unersetzlich für Fischwirtschaft und Lachsbestand sind, soll sein Arbeitsplatz eingespart werden. Dabei erlebt der Flussläufer selbst, wie durch Klimaveränderung und schlechtes Fischereimanagement, Lachspopulationen verschwinden. Stan ist einer der letzten Flussläufer Kanadas.


20 Uhr |  Kunstmuseum Ahrenshoop

Lesung & Film: Nashörner /Planet Erde 2

Lesung Lothar Frenz: Nashörner

Duldsamer Dickhäuter, wütendes Ungetüm, wahres Einhorn, begehrte Trophäe. Schon immer ging vom Nashorn eine sagenhafte Anziehungskraft voraus, die ihm nicht selten zum Verhängnis wurde. Einfühlsam und kundig verfolgt Lothar Frenz die großen Auftritte des Rhinozeros in der Natur- und Kulturgeschichte bis zu seiner fast völligen Ausrottung in der Gegenwart. So ist dieses Tierportrait zugleich ein Requiem auf eines der erstaunlichsten Tiere der Welt.


20 Uhr |  Hotel Vier Jahreszeiten Zingst

The Young Sea

Deutschland-Premiere über die Ostsee

Ein einzigartiger Film über die Ostsee. National Geographic Fotograf Mattias A. Klum und sein Team zeigen im Wandel der Jahreszeiten eines der schönsten Binnenmeere der Welt. „The Young Sea“ zeigt das versteckte Leben von einigen unglaublichen Lebewesen, die in der Ostsee zuhause sind. Doch leider sind viele Arten des Baltischen Meeres mittlerweile stark bedroht.



Donnerstag, 04. Oktober 2018

10.30 Uhr |  Darßer Arche Wieck

Terra X - Unsere Wälder (Teil 2)

Teil 2: Ein Jahr unter Bäumen

"Terra X - Unsere Wälder" erzählt die Geschichte ihres Überlebenskampfes - und nimmt Zuschauer mit in eine Welt, die sie zwar lieben, aber nicht wirklich verstehen. Mit gyrostabilisierten Helikopter-, Drohnen- und Seilkameras schwebt die Reihe durch den deutschen Wald. Mit den Tieren des Waldes klettert sie von ihren Höhlen im Untergrund bis in die Kronenwipfel. Animationen lassen Zuschauer ins Innere der Bäume schauen - oder auf ihre bewegte Geschichte. Und eine Fülle von Zeitraffern geben ein Gefühl dafür, dass alles, was spektakulär ist, im Wald seine Zeit braucht.


12.30 Uhr |  Darßer Arche Wieck

Badlands - Magie der Prärie

Zerklüftete Felsformationen, buntes Gestein und dazwischen weite Grasebenen - die »Badlands« bieten einen außergewöhnlichen Anblick. Die Felsenlandschaft im amerikanischen Bundesstaat South Dakota war die Kulisse für Kevin Costners Welterfolg »Der mit dem Wolf tanzt«. Die Terra Mater-Dokumentation »Badlands – Magie der Prärie« hat diese markante Region in spektakulären Bildern eingefangen. Der Film entstand als Koproduktion mit dem US-Partner Smithsonian Networks. Er erzählt die Geschichte eines Lebensraums, wie er unterschiedlicher kaum sein kann.


14 Uhr |  Darßer Arche Wieck

Die geheimen Machenschaften der Ölindustrie

Spannend gemachter Film, der aufgreift, dass dem Ölkonzern Exxon bereits 1958 Hinweise über die Erwärmungswirkung von CO2-Abgasen vorlagen. Das war noch eine Zeit, in der die Menschheit sich vor einer Kleinen Eiszeit fürchtete. Mit Blick auf die Energiewende in Deutschland schneidet er auch das kontrovers diskutierte Thema der Windkraftnutzung in Wäldern an.


16 Uhr |  Darßer Arche Wieck

Wildes Deutschland - Das Erzgebirge

Die Wasserspitzmaus jagt hier in Gebirgsbächen, Birkhähne balzen und der Wanderfalke nistet in Felsklüften. Das Erzgebirge bietet zwischen Schlammvulkanen und Kaltluftinseln Lebensräume für viele Spezialisten. Das Bärtierchen, ein winziger Achtbeiner, überlebt hier sogar tiefgefroren. Werden und Vergehen sind geprägt durch die Macht des Wassers. Es hat Höhlen gefräst und Hochmoore entstehen lassen. Nischen für die Wasserspinne oder den Hochmoorgelbling, der ohne Rauschbeeren nicht leben kann.


17.30 Uhr |  Kinoschiff Born

Wale vor unserer Küste

Anfang 2016 stranden dreißig Pottwale an der Nordseeküste. Zwanzig davon verenden qualvoll vor deutschen Deichen. Die Bilder der sterbenden Wale bewegen Wissenschaftler, Medien und viele Bürger gleichermaßen. Pottwale sind mit bis zu 20 Metern Körperlänge und 60 Tonnen Gewicht die größten Raubtiere der Erde. Sie jagen in der Tiefsee nach Tintenfischen. Warum haben sich 30 Walbullen in die flache Nordsee verirrt? War es das zur Jahreswende wütende Sturmtief Frank, das die Riesen in die Nordsee warf? Folgten die Wale der vom Sturm verdrifteten Beute, den Tintenfischen? Geriet ihre Navigation durcheinander, oder hat extremer Lärm die Wale taub und damit blind gemacht? 


18 Uhr |  Kulturkaten "Kiek In" Prerow

Überraschungseier - Neues von Kuckuck und Co.

Die meisten Vögel mit Kuckucksverhalten - und davon gibt es einige - gehen nicht so weit wie unser Kuckuck, der die Eier seiner Zieheltern einfach aus dem Nest wirft, oder wie das mordende Honiganzeiger-Küken in Afrika. Sie legen nur ihr Ei dazu, lassen es ausbrüten und das Junge mitversorgen. So macht es der Häherkuckuck bei den klugen Krähen. Bisher noch nie gezeigte Bilder dokumentieren das Kuckucksverhalten von Vögeln bei uns, in Spanien und Afrika. Die Methoden und Gründe sind ganz unterschiedlich. Das Ziel ist immer die Aufzucht der Jungen den Zieheltern zu überlassen. Ein phänomenaler Trick oder ein Rätsel der Evolution?


20 Uhr |  Kulturkaten "Kiek In" Prerow

White Wolves - Ghosts of the Arctic

Ellesmere Island gehört zu den unwirtlichsten Regionen der Erde. Im äußersten Norden Kanadas gelegen und weniger als 800 Kilometer vom Nordpol entfernt herrscht hier vier Monate im Jahr völlige Dunkelheit. Die Winter sind lang, die Temperaturen sinken nicht selten auf minus 50 Grad Celsius. Nur wenige Tiere sind in der Lage, diesen extremen Bedingungen zu trotzen - darunter die Polarwölfe. Mit intimen Einblicken in das Leben einer Tierart, die bisher kaum gefilmt werden konnte, erzählen die Filmemacher Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg eine bewegende und dramatische Geschichte, eine Geschichte von Loyalität und Freundschaft, von Fehlschlägen, Glücksmomenten und Triumphen inmitten der so kargen Welt der kanadischen Arktis.


20 Uhr |  Hotel Vier Jahreszeiten Zingst

Multivisionsshow: Wildnis - Schwarz-Weiß

Premiere: Jahrzehnte sind vergangen seitdem Norbert Rosing zum letzten Mal einen Schwarz-Weiß-Film belichtete. Heute, in der Zeit des digitalen Farbenrausches, geht er zurück zur »Farblosigkeit« und zieht mit einer Schwarz-Weiß-Kamera durch Felsenlandschaften, durch Hutebuchen und Baumveteranen Landschaften. Herausgekommen sind malerische Liebeserklärungen an die Natur in unserem Land, das in seiner Vielfältigkeit seinesgleichen sucht. Lassen Sie sich mitnehmen auf eine Reise zurück zu den Tönen der Natur, die nicht unbedingt Farbe sein müssen. Möglich wurde all dies in Zusammenarbeit mit der Leica Camera und dem Tecklenborg Verlag.



Freitag, 05. Oktober 2018

10.30 Uhr |  Darßer Arche Wieck

Terra X - Unsere Wälder (Teil 3)

Teil 3: Reich des Wassers

"Terra X - Unsere Wälder" erzählt die Geschichte ihres Überlebenskampfes - und nimmt Zuschauer mit in eine Welt, die sie zwar lieben, aber nicht wirklich verstehen. Mit gyrostabilisierten Helikopter-, Drohnen- und Seilkameras schwebt die Reihe durch den deutschen Wald. Mit den Tieren des Waldes klettert sie von ihren Höhlen im Untergrund bis in die Kronenwipfel. Animationen lassen Zuschauer ins Innere der Bäume schauen - oder auf ihre bewegte Geschichte. Und eine Fülle von Zeitraffern geben ein Gefühl dafür, dass alles, was spektakulär ist, im Wald seine Zeit braucht.


11 Uhr |  Darßer Arche Wieck

Forum: Rettet die Wiesen

Unsere Feldflur mit ihrem Wechsel aus bunten Wiesen, gelben Kornfeldern und grünen Weiden ist nicht nur eine wunderschöne Kulisse für den Naturfilm, sondern auch Lebensraum zahlreicher Tiere, vom Schmetterling bis zum Reh. Doch gerade auf Feld und Flur vollzieht sich ein rasanter Wandel unserer Landschaft, bei dem die Artenvielfalt auf der Strecke zu bleiben droht. Was verstehen wir eigentlich unter dem Begriff der »Wiesen« und welche Bedeutung haben sie? Und was muss sich ändern, damit sie nicht mitsamt ihrer reichhaltigen Tierwelt verloren gehen?

Einführung und Diskussion mit Dr. Andreas Kinser, stellvertretender Leiter Natur- und Artenschutz der Deutschen Wildtier Stiftung


12.30 Uhr |  Darßer Arche Wieck

Das Gesetz der Löwen - Feindesland

»Das Gesetz der Löwen« zeigt noch nie zuvor gesehenes Verhalten von Löwen in der Wildnis Tansanias: Die Geschichte beginnt an einem magischen Ort: Dort, wo in Tansania selbst während der Trockenzeit Wasser fließt, liegt das Kapunji-Tal. Auf den ersten Blick eine kleine Oase für viele Tiere von Ruaha, mit Schatten spendenden Felsen und Palmen. Doch Kapunji bedeutet nicht nur Leben – hier wartet auch der Tod!


14 Uhr |  Darßer Arche Wieck

Winzige Wunder - Die Wiese des Schreckens

Sie lieben das Horror-Genre? Grausame Todesfälle, Massenmörder und trickreiche Killer? Wundersame Rettungen in letzter Sekunde geben Ihnen den besonderen Kick? Den »Tatort« am Sonntag können Sie gar nicht abwarten? Nach diesem Film wissen Sie: Der beste und gruseligste Tatort ist - die nächste Wiese! Der Film führt den Zuschauer mit Hilfe von Superzeitlupen, Zeitraffern und Makroaufnahmen in die Welt der heimischen Käfer und zeigt faszinierende Verhaltensweisen, die uns normalerweise verborgen bleiben.


14 Uhr |  Darßer Arche Wieck

Forum: Das letzte Gewerk

»Videobegleitton« wird im Fachjargon schlicht und ungalant das Ergebnis genannt, welches im Tonstudio mühsam und kreativ erarbeitet wird. Müssen doch, wie bei einem schmackhaften Cocktail, gute Zutaten wie Filmmusik, Sprecher, Soundeffekte und Synchrongeräusche wohldosiert und gefühlvoll gemischt werden, um den berauschenden Bildern im Tierfilm eine würdige und unterstützende Begleitung zu sein. Über die Möglichkeiten zur O-Ton-Rettung, die richtigen Verhältnisse und Formate, hilfreiches Produzenten- und Autoren-Dirigat, die Macht der Synchrongeräusche und warum es auch mal Ton-Beschwerden vom Zuschauer gibt, darüber erzählt Tonmeister und Geräuschemacher Sven-Michael Bluhm.

Impulsvortrag von Sven-Michael Bluhm. I Anschließend offene Diskussionsrunde


16 Uhr |  Darßer Arche Wieck

Der alte Mann und der Storch

Stjepan Vokic hat sein Herz an eine Storchen-Dame verloren. Seit 24 Jahren kümmert sich der pensionierte Hausmeister aufopferungsvoll um das Storchen-Weibchen Malena, das wegen einer Schussverletzung nicht mehr fliegen kann. Wenn Malenas Partner, der Storch Klepetan, im Herbst gen Süden fliegt, wohnt das Storchen-Weibchen bei Stjepan zu Hause. Der Film erzählt von einer einmaligen Freundschaft zwischen Mensch und Tier, von selbstloser Fürsorge und grenzenlosem Vertrauen. 


17.30 Uhr |  Kinoschiff Born

Der Teutoburger Wald

Über Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, von Osnabrück bis Paderborn, erstreckt sich auf 150 Kilometern einer der schönsten Wälder Deutschlands - der Teutoburger Wald. Berühmt wurde das deutsche Mittelgebirge durch die Varusschlacht im Jahre 9 n.Chr. Der Cheruskerfürst Hermann besiegte hier das Römische Besatzungsheer. Sein Denkmal bei Detmold ist noch heute das bedeutendste Wahrzeichen des Teutoburger Waldes. Im Schatten des Hermanns ist aber auch viel Natur zu finden. Denn der Wald, den die Römer einst fürchteten, ist heute für seine urwüchsige Natur bekannt. 


18 Uhr |  Kulturkaten "Kiek In" Prerow

Die Hohe Tatra (Teil 1)

Steil, verwunschen, unzugänglich – zwischen Polen und der Slowakei liegt eine Wildnis, wie es sie sonst kaum noch in Europa gibt und die viele eher im Norden Kanadas vermuten würden - die Hohe Tatra. Mehr als zwei Dutzend Gipfel sind höher als 2.500 Meter.

Im Reich der Bären (Teil 1): An den Hängen des Gebirges wächst einer der ältesten Wälder Europas. Mehr als 1000-jährige Zirbelkiefern wechseln sich mit dichten Fichtenwäldern ab. Heimat der größten Raubtiere unserer Breiten, die andernorts längst ausgerottet wurden: Bär, Wolf und Luchs. Naturbelassene Urwälder voller Wild und nahrhafter Pflanzen bieten vor allem Braunbären ideale Bedingungen.


20 Uhr |  Kulturkaten "Kiek In" Prerow

Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?

Wem gehört die Natur? Den Tieren? Den Menschen? Oder sollte sie einfach sich selbst überlassen sein? Eine Frage, die komplexer ist, als sie zunächst scheinen mag. Auf der Suche nach einer Antwort führt uns der Dokumentarfilm »Auf der Jagd – Wem gehört die Natur?« in einen faszinierenden Mikrokosmos: unseren deutschen Wald. Bilder von einzigartiger Schönheit zeigen uns eine archaische Welt mitten im Herzen unserer Zivilisation, die nicht mehr in unsere Zeit zu passen scheint, obwohl sie uns unmittelbar umgibt.


20 Uhr |  Hotel Vier Jahreszeiten Zingst

Multivisionsshow - H. Hirsch: Mein Weg raus

Die Naturfotografie begeistert viele, doch jeden auf eine andere Art und Weise. Oft ist es die pure Liebe zur Natur und die Freude am draußen sein, die einen antreibt, allen widrigen Umständen im Leben eines Naturfotografens zu trotzen. „Mein Weg Raus“ handelt von solchen Motivationen und außerdem ganz persönlichen Blickwinkeln und Sichtweisen in der Naturfotografie. Ein Querschnitt unterschiedlichster Bildformen aus der Tierwelt direkt vor der Haustür und bis an das andere Ende der Welt. Es wird der Weg nach draußen, ab von bekannten Bildstilen und raus aus der Heimat und Deutschland geschildert.



Samstag, 06. Oktober 2018

10.30 Uhr |  Darßer Arche Wieck

Die Hohe Tatra (Teil 2)

Leben am Abgrund (Teil 2): Ein spezieller Lebensraum mit besonderen Herausforderungen: Die einen leben seit der Eiszeit hier, sind wie Schiffbrüchige gestrandet: Gämsen und Murmeltiere bildeten sogar eigene Unterarten aus. Gämsen sind für das raue Klima in der Höhe gut gerüstet, trotzen Schneestürmen, die selbst mitten im Sommer losbrechen können, während die Murmeltiere mehr als die Hälfte des Jahres einfach unter Tage verschlafen. 


11 Uhr |  Darßer Arche Wieck

Forum: Den zweiten Blick wagen

Es liegt in der Natur eines Skandals, dass dieser nicht bekannt ist und somit nicht geplant werden kann. Doch wie kann man als Filmteam damit umgehen, wenn eine Geschichte an Drehtage und Budgetplanung gebunden ist? Das ujuzi.media Team arbeitet zu investigativen Themen wie informellen Goldabbau, toxischen Pestiziden und falsch deklarierter Holzkohle mit dem Anspruch, auch verborgene Fakten an die Oberfläche zu bringen und verschiedene Blickwinkel zuzulassen. Antagonisten werden zu Protagonisten - wie kann die Kontraposition dargestellt werden, welche Recherchemethoden bieten sich an und wie können Gefahren minimiert werden?

Impulsvortrag von Katja Becker und Jonathan Happ, die ihre aktuelle Arbeit anhand von Filmbeispielen vorstellen und über die Widrigkeiten bei den Produktionen berichten. I Anschließend offene Diskussionsrunde.


11 Uhr |  Kulturkaten "Kiek In" Prerow

Kakadu: Löwenzahn

Löwenzahn: Wiese - grüne Wildnis in Gefahr: So eine Sauerei! Die Auerbachwiesen sind voller Müll. Dem alten Besitzer Hagen wächst das über den Kopf. Bahn frei für den Verkauf? Nein! Fritz und Keks wollen die schöne Wiese retten. Das wilde Grün bietet unzähligen Tieren und Pflanzen eine Heimat. Doch es ist wie verhext: Der Müll auf der Wiese vermehrt sich über Nacht. Ein willkommener Anlass für den pingeligen Ordnungsamtmann Kluthe Strafzettel zu verhängen. Verkauft Hagen am Ende doch? Hagen will schon aufgeben und der reiche Herr Tremmel ist sofort zur Stelle, um die Wiese zum Golfplatz umzugestalten. Dann wäre jedoch Schluss mit Blumen, Bienen und Fröschen. Das kann Fritz nicht zulassen. Zum Glück gibt es Hilfe von Paula, ihrem Papa und seinen Freunden.


12.30 Uhr |  Darßer Arche Wieck

Klimakiller Holzkohle

Holzkohle ist ein brandheißes Thema, auch mit Blick auf den Klimawandel. Jedes Jahr nutzen die Europäer 800.000 Tonnen Holzkohle zum Grillen. 70 Prozent der europäischen Grillkohle werden dafür importiert - häufig aus den Tropen. Das Holz wird im Busch von Afrika und in tropischen Wäldern illegal geschlagen. Durch den Verlust der Bäume fehlt dem Boden der Halt und die fruchtbare Humusschicht wird bei Starkregen einfach weggespült. Doch stoppen will diese Entwicklung in Afrika scheinbar niemand. Zu lukrativ ist das Geschäft.


14 Uhr |  Darßer Arche Wieck

Der Kleine Panda

Der Große Panda mit seinem auffälligen schwarz-weißen Fell ist weltberühmt. Nur wenige hingegen kennen den Kleinen oder Roten Panda, der sicher zu den schönsten Tieren der Welt zählt. Verborgen in den dichten Bambusdschungeln des Himalaya führt der Kleine Panda ein äußerst verstecktes Leben. Behutsam begleitet die Kamera ein Weibchen bei der Aufzucht seiner Tochter. Der Film porträtiert dabei auch die farbenprächtige Tier- und Pflanzenwelt zwischen Nepal, Bhutan und Sikkim. Es ist das erste intime Porträt über die Kleinen Pandas.


14 Uhr |  Darßer Arche Wieck

Forum: Können Naturfilme die Welt verändern?

Relevanz und Wandel des Naturfilms

Naturfilme können ein breites Publikum bestens unterhalten, aber was können sie darüber hinaus? Können sie einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz leisten? Und inwieweit kann und sollte umgekehrt der Naturschutz auch den Naturfilm unterstützen? Bieten sich da, auch angesichts der abnehmenden Bedeutung des Fernsehens, neue Finanzierungsmodelle an? Wie muss ein guter Naturfilm sein, der gesellschaftliche Relevanz erreichen möchte? 

Offene Diskussionsrunde mit Vertretern aus der Medien- und Naturschutzbranche. Unter anderem sind Melanie Haft (nautilusfilm), Henry M. Mix (Altayfilm), Prof. Dr. Hannes Knapp und Tom Synnatzschke (Doclights/NDR Naturfilm) mit dabei.


16 Uhr |  Darßer Arche Wieck

Auf Wiedersehen Eisbär

Seit zwanzig Jahren ist das arktische Inselreich von Spitzbergen die zweite Heimat des Norwegers Asgeir Helgestad. Als Naturfilmer zieht es ihn immer wieder zu dem abgelegenen Archipel im Nordpolarmeer. Kaum ein anderer kennt die eisige Welt so gut wie er. Das erstaunliche Licht, die weite Landschaft, die Stille und das Gefühl, allein mit der Natur zu sein, faszinieren den Naturfilmer immer wieder aufs Neue. Im Jahr 2013 begegnet Asgeir zwei kleinen Eisbären und ihrer fürsorglichen Mutter. Vom ersten Moment an erobert die kleine Familie sein Herz. Der liebevollen Bärenmutter gibt er den Namen FROST. Im Laufe der nächsten vier Jahre sucht Asgeir immer wieder nach ihr und ihren Jungen.


16 Uhr |  Kulturkaten "Kiek In" Prerow

Magie der Fjorde

Die meisten Fjorde der Welt gibt es in Norwegen. Sie ziehen sich bis zu 200 km ins Inland; dort, wo gewaltige Gletscher in der letzten Eiszeit in Richtung Meer rutschten. Die Eismassen drückten Bachtäler und Flussmündungen in den Boden und zermalmten auf ihrem Weg zum Meer auch das härteste Gestein. Diese Täler füllten sich später mit Meerwasser: die Fjorde waren geboren. Und sie beherbergen eine erstaunliche Tierwelt. Viele Arten im Fjord sind so bunt wie in einem lichtdurchfluteten Riff in den Tropen. Und tatsächlich gibt es in diesem Reich der Finsternis sogar Korallen. Wovon leben all diese Wesen? Was ist das Besondere an diesem Lebensraum?


18 Uhr |  Kulturkaten "Kiek In" Prerow

Tierfilmer hautnah

Was geschieht, wenn sich eine Gruppe Pottwale auf einmal gegen den Kameramann im Wasser wendet? Wie nah darf man einem Alligator kommen? Ist es möglich, mit einem ausgewachsenen Gorilla zu spielen? Und was geht einem Tierfilmer durch den Kopf, wenn nachts Elefanten ins Camp einbrechen? Es ist eine Mammutaufgabe, wilde Tiere mit der Kamera einzufangen. Dafür nehmen die Tierfilmer große Strapazen auf sich. Und nicht immer läuft dabei alles nach Plan. 


20 Uhr |  Darßer Arche Wieck

Verleihung Deutscher NaturfilmPreis

Höhepunkt des Darßer NaturfilmFestivals ist die Verleihung des Deutschen NaturfilmPreises. Neben der Auszeichnung der besten deutschen Naturfilme in der Darßer Arche in Wieck sorgen musikalische und kulinarische Köstlichkeiten für einen außergewöhnlichen Abend.


20 Uhr |  Hotel Vier Jahreszeiten Zingst

Sternenjäger - Abenteuer Nachthimmel

Die international renommierten Astrofotografen zieht es an Orte, an denen das Licht unserer Zivilisation die Sterne nicht verblassen lässt: Sie gehen auf die Jagd nach Meteoritenschauern in den australischen Outbacks, sie reisen auf der Iceroad zu den Polarlichtern Nordkanadas, in die Atacama Wüste und auf die Hochebenen bis über 5000 Meter nach Chile. Auf ihren Reisen treffen die Fotografen auf die Ureinwohner der Regionen und erfahren viel über die Bedeutung des Sternenhimmels in deren Kultur, müssen aber auch immer wieder mit vielen Hindernissen kämpfen.



Sonntag, 07. Oktober 2018

11 Uhr |  Kulturkaten "Kiek In" Prerow

Kakadu: Die Sendung mit der Maus

Lena ist ein Allgäuer Braunvieh und lebt eigentlich im Tal, auf dem Hof von Bauer Reinhold. Doch im Frühsommer tritt Lena mit zwölf Artgenossen eine Reise an: 1300 Meter hoch zur Alpe »Oberberg«. 108 Tage bleibt die Herde auf der Alpe. Wenn der Herbst kommt, sollen alle zurück auf ihre Heimathöfe. Die Vorbereitungen laufen: Familie Beck bindet schöne Kränze für die Kühe und alle dekorieren ihre Hüte für den großen Tag. Mit Blumenkränzen und Kuhschellen macht sich die Herde auf den Rückweg.


12.30 Uhr |  Ozeaneum Stralsund

Wilde Karibik - Blumentiere

Die Inseln und Küsten der Karibik - ihre weißen Sandstrände, die türkisen Lagunen und lebensfrohen Riffe. Sie alle haben einen Baumeister: Korallen. Doch diese führen einen Überlebenskampf. Ihr Schicksal steht in enger Abhängigkeit zu Gedeih und Verderb der Karibischen Wälder - bedroht von Abholzung und Brandrodung. Es besteht Hoffnung: Einmal im Jahr vermehren sich die Blumentiere, dann entlassen sie Millionen von Spermien und Eier ins Freiwasser. Deren Mission ist, sich in der Karibischen See zu finden und ein neues Riff wachsen zu lassen. Das Schicksal dieser Koralleneier ist ungewiss, genauso wie das des Quetzals - des Königs der Nebelwälder. 


14 Uhr |  Kulturkaten "Kiek In" Prerow

Jane

Anhand von mehr als 100 Stunden bisher unveröffentlichten Filmmaterial, das über 50 Jahre lang in den National Geographic Archiven versteckt war, erzählt der preisgekrönte Regisseur Brett Morgen die Geschichte von Jane Goodall, einer Frau, deren Primatenforschung die von Männern dominierte Welt der Wissenschaft herausforderte und unser Naturverständnis revolutionierte. 


14 Uhr |  Ozeaneum Stralsund

Galapagos - Im Bann der Meeresströmungen

Mitten im Pazifik, etwa 1000 km westlich des Südamerikanischen Kontinents, liegt eine Gruppe von vulkanischen Inseln. Der Galapagos Archipel. Die Inseln gelten als Arche der Evolution. Nirgendwo sonst gibt es ein solch seltsames Sammelsurium an Tieren. Tauchende Echsen, Riesenschildkröten mit Schlangenhälsen und Albatrosse, die man sonst eher aus der Antarktis kennt. Das Geheimnis dieser Artenvielfalt liegt verborgen im Ozean. Zwei gewaltige Meeresströmungen haben die Galapagos Inseln fest im Griff. Der eiskalte Humboldtstrom aus der Antarktis brachte Tiere nach Galapagos, die sonst nur in kalten Regionen vorkommen.


15.30 Uhr |  Ozeaneum Stralsund

Der Blaue Planet - Unbekannte Ozeane

Die Folge »Unbekannte Ozeane« ist der Auftakt einer sechsteiligen atemberaubenden Serie. Die Kamera-teams der BBC-WDR-Koproduktion unternahmen 125 Expeditionen, verbrachten 1.500 Tage auf See, davon mehr als 1.000 Stunden in der Tiefsee. Sie filmten in jedem Ozean und vor jedem Kontinent. Sie besuchten Korallenriffe, Küsten, Unterwasserwälder und tauchten hinab in unbekannte Tiefen. 


16 Uhr |  Kulturkaten "Kiek In" Prerow

Ranger and Leopard

Persische Leoparden soll es in der Gegend von Isfahan geben, so hört der für dieses Gebiet verantwortliche Ranger Halvani. Seit über 40 Jahren wurde jedoch keines der Tiere gesichtet. Halvani begibt sich auf die Spurensuche nach den persischen Leoparden und wird dabei mit vielen Problemen konfrontiert.

2017 // 53 min // Originalfassung mit englischen Untertiteln


17 Uhr |  Ozeaneum Stralsund

Vamizi

Die Insel Vamizi ist Teil des Quirimbas-Archipels und liegt im Indischen Ozean vor der Küste Mosambiks. Sie gilt als Paradies der Artenvielfalt. Ihre traumhaft schönen Korallenriffe zählen zu den ältesten und besterhaltenen der Welt, sind aber aufgrund von Überfischung, Umweltverschmutzung und Klimawandel existenziell bedroht.


18 Uhr |  Kulturkaten "Kiek In" Prerow

Die grüne Lüge

Umweltschonende Elektroautos, nachhaltig produzierte Lebensmittel, faire Produktion: Hurra! Wenn wir den Konzernen Glauben schenken, können wir mit Kaufentscheidungen die Welt retten. Aber das ist eine populäre und gefährliche Lüge. Gemeinsam mit der Greenwashing-Expertin Kathrin Hartmann zeigt Werner Boote (»Plastic Planet«, »Alles unter Kontrolle«) in seinem neuen Dokumentarfilm, wie wir uns dagegen wehren können. Schluss mit den grünen Lügen!